Die Rückholerseite

Hinweise für Piloten

 

Wenn man nicht hart gesotten ist und auch keinen Motorsegler hat, braucht man im Wettbewerb eine Mannschaft.

Selbstrückhole ist nicht drin. Da kommst du auch bei kleinen Strecken erst nachts nach Hause, bekommst zu wenig Schlaf und bist anderentags ein Risiko für deine Konkurrenten und für dich selbst.

 

Die idealen Mannschaftmitglieder zu finden ist schwierig, denn ein Pilot im Wettbewerbsstress ist schwer zu ertragen. Fragt mal meine Frau. Die besten Mannschaftsmitglieder sind immer auch selbst Segelflieger, vielleicht ohne den Wettbewerbsehrgeiz oder sie haben ihn hinter sich. Die wissen, wo angepackt werden muss. Du als Pilot musst ihnen nichts erklären. Sie lassen dich in Ruhe, stellen deine Maschine gewienert hin, sorgen morgens für Brötchen, bringen die IGC-Files zur Auswertung. Wenn du so jemand findest, pack ihn in Watte ein und versteck ihn, sonst bekommst du ihn geklaut.

 

Oder heirate ihn, wie das Marcus mit Üli getan hat. Oder Üli mit Marcus. Die fliegen holen rück abwechselnd.

Mehr Infos von Horst findest Du in der Linkliste unter "Fliegen"...






Und hier nicht ganz ernst gemeinte Tips:

Der Verband Deutscher Rückholer (VDR) informiert:

Wichtige Tips für Piloten:

Der heranwachsende Rückholer sollte behutsam in die Materie eingeführt werden. Lassen Sie ihn zunächst ausschließlich an das leichtere Flächenende. Sorgen Sie für Unterstellböcke, damit er seine ihm zustehenden Pausen einhalten kann.

Der ausgewachsene Rückholer ist 3 (drei)-mal täglich, mindestens jedoch nach den Mahlzeiten von innen - notfalls auch von außen - mit den im Wettbewerbsgebiet landesüblichen alkoholischen Flüssigkeiten zu reinigen. (Hierbei nicht am falschen Ende sparen!) Dadurch behält er die für seine Rasse typischen glänzenden Augen, seine stoppelige Gesichtshaut und seine innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Bei Mangelerscheinungen, wie z.B. unruhigen Händen, ist sofort ein erfahrener Gastronom zu Rate zu ziehen.

 

 
Für heran- wie auch für ausgewachsene Rückholer gilt, spätestens alle zwei Stunden eine kleine Zwischenmahlzeit bereitzuhalten. Trödeln Sie daher bei der Tagesaufgabe nicht herum, vermeiden Sie auf alle Fälle eine Außenlandung oder schaffen Sie, wenn Sie nicht gerade zu den Experten unseres Sportes gehören, einen großen Kühlschrank an. Sollte also eine Außenlandung unvermeidbar sein, so beachten Sie bitte die folgenden Grundregeln und Mindestforderungen:

Wahl des Außenlandefeldes nach den Gesichtspunkten: beste und schnellste Erreichbarkeit (wenn möglich Autobahnanbindung), Nähe zu einschlägigen Dorfkneipen, Getränkestützpunkten und Freiluftbädern. Vermerken Sie sich deshalb geeignete Felder in Ihrer ICAO-Karte, da dies bislang von der DFS versäumt wurde.
Bis zum Eintreffen der Rückholer ist die Maschine vom Piloten eingenständig, notfalls mit Hilfer Dritter, vollständig zu zerlegen und zur Verladung vorzubereiten. Tip: eingeborene Dorfbewohner helfen gern für eine Flasche Bier (allerdings nicht von den Vorräten für die Rückholer).
Beim Eintreffen der Rückholmannschaft haben mindestens bereitzustehen: ausreichend Bier, belegte Brötchen und spärlich bekleidetet Mädchen.



Bitte nicht a l l e s wörtlich nehmen